Sie haben vielleicht mal einen Durchhänger. Dieser Mann IST einer. Einer der besten. Auch in diesem Buchtipp.

Buchtipp Charles Bukowski: Den Göttern kommt das große Kotzen

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Das Leben ist ein harter Hund. Aber Buk ist der härtere Knochen. Bei diesem Buchtipp bäumt sich einer auf, der fühlt, dass er bald gehen muss: Charles Bukowskis Tagebücher bis ein Jahr vor seinem Tod sind gewohnt geradeheraus und strotzen vor wütender, knorriger Kraft, auch wenn das Nagen des Alters gegenwärtig ist.

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Bukowski erwartete hier gar nichts mehr von der Welt, soff, schrieb, wettete und wetterte und wollte doch noch etwas länger bleiben, als es ihm letztlich gelang. Trotz seines beschwerlichen, von Tiefschlägen gezeichneten Lebens erlaubte er sich nichts Jammerndes, Verzweifeltes, Leisetreterisches.

 

Wem das Schicksal so lange brutal den Dreck entgegenschleuderte und wer dennoch nicht kleinzukriegen war, der macht auf den letzten Metern nicht schlapp.

 

Viele Freuden waren ihm nicht geblieben, so scheint es, eher Ärger über seine Mitmenschen, die Menschheit allgemein. Hart und direkt rotzte er seine Gedanken und Eindrücke heraus, so kennt man das auch aus anderen Werken, kloppte Nachrichten aus den unteren Gesellschaftsetagen für das begeisterte Publikum zusammen.

 

Schöpfen Sie also Energie aus Bukowskis ungeschönt ehrlicher Sicht und genießen Sie die unverblümten Berichte eines Ungebrochenen!

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