Mit Mut in neue Gefilde und über sich hinaus: Nach diesem Buchtipp fahren Sie morgen oder niemals in die USA

Buchtipp Joachim Meyerhoff: Alle Toten fliegen Hoch. Teil 1: Amerika

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Joachim Meyerhoffs Geschichten über seinen USA-Aufenthalt als Teenager sind eine schlagkräftige Verbindung aus Spaß, Tragik und Trauer. Sie handeln von einem, der aufbricht, um über sich hinauszuwachsen. Sich anschließend zu erinnern, sich (und anderen) von seinem Leben zu erzählen, das veredelt die eigene Biographie. Buchtipp für einen großen Erzähler.

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In der Fremde, in die es ihn zieht, muss er sich erst einmal zurechtfinden und behaupten, allein auf sich gestellt.

 

In der Rückschau gelingt ihm die witzige Schilderung genau dieser Aufgabe – vor allem seiner Missgeschicke und Schocks:

 

Sein Willkommensgruß an die amerikanische Gastfamilie ist ein von oben bis unten vollgeblutetes Bett. Er hat Sex in einem Planschbecken in den Rocky Mountains, während sein Kumpel vor ihm ein Steak verdrückt und neben ihm jemand betrunken in Ohnmacht fällt, weil ihm seine Freunde mit Wucht ein Brandzeichen in den nackten Hintern drücken.

 

Romantisch pralles Leben, deftig gewürzt. Ein Meistererzähler! Sie werden Tränen aus den unterschiedlichsten Gründen vergießen – und jede einzelne genießen.

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