Ein bisschen Exzentrik schadet Ihnen nicht, im Gegenteil. Passen Sie sich weniger an und seien Sie öfter mal Sie selbst - seien Sie anders mit diesem Buchtipp!

Buchtipp David Weeks / Jamie James: Exzentriker. Über das Vergnügen, anders zu sein

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In diesem nüchternen, flüssig geschriebenen Buchtipp grenzen die beiden Autoren Exzentrizität vom Pathologischen säuberlich ab und ermutigen so, sich die Freiheit zu nehmen für den eigenen Weg und die eigene Art, das Leben zu leben.

 

Man darf, ja man sollte man selbst sein, auch wenn man mit seiner Skurrilität irritiert oder aneckt. Gesünder und glücklicher, auch widerstandsfähiger und unabhängiger macht die gelegentliche Anpassungsverweigerung sowieso.

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Nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch in zahlreichen Einzelfällen schildern Weeks und James das „Vergnügen, anders zu sein“, das Exzentriker grundsätzlich empfinden.

 

Zu diesem Vergnügen führte oft ein steiniger Weg: Viele mussten von frühester Kindheit an die Lästereien und Attacken ihrer normalen Mitmenschen ertragen, weil sie anders waren als der Rest. Kinder, aber auch viele Erwachsene haben keinen Sinn dafür, dass gelegentliche Abweichung für jede Gesellschaft und Organisation so wichtig ist wie Konformität.

 

Vorrangig geht es in dem Buch, das auf einem großen empirischen Grund steht, jedoch um das individuelle Glück derjenigen, die sich von der Masse unterscheiden, die einzigartig sind und aufgrund früher Kämpfe gegen den Druck der Gruppe schneller unabhängig werden. Exzentriker halten das Alleinsein aus, genießen es sogar und haben den Mut, sich Dingen zu widmen, für die ihnen wenig Verständnis entgegenschlägt. Genau diese Rückgratstärkung geht auf Sie während der Lektüre über!

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Im Lexikon der verrückten Dichter und Denker finden Sie weitere unterhaltsame Beispiele für Exzentriker und das Anderssein.

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