Buchtipp jenseits von Alltagskokon und gepflasterter Hofauffahrt: innere + äußere Abenteuer für ein intensives, gefährliches Leben - Brechen Sie aus!

Buchtipp Helge Timmerberg: Tiger fressen keine Yogis.

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Lässig verwilderter als Helge Timmerberg schreibt niemand über rauschhafte Abenteuer inmitten der Gefahr überall auf der Welt. Der poetische Glanz seiner Geschichten in diesem Buchtipp vermag Ihr nicht gelebtes Leben mindestens zu substituieren und Sie vielleicht sogar anzustiften, Grenzen zu überschreiten. Um sich ab und an dem Unkontrollierbaren auszusetzen.

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Ein sensibler Lebemann treibt sich in der weiten Welt herum

 

Andalusien, Indien, Tokio, Berlin, Kalkutta, Barcelona, Amsterdam, Maharashtra, Kairo, Heiliges Land, Marrakesch, Tanger, Schweiz, Süd-Indien, Türkei, Iran, Pakistan, DDR, Libanon, USA, Hamburg u. a. – das sind die Orte, an denen Helge Timmerberg die Schönheit und den Wahnsinn küsst, die Drogen nimmt, die Frauen verführt, mit wilden Tieren kämpft, Gold sucht, sich ekelt und feiert, säuft, tanzt und sinniert. Eine Schule der intensiven Wahrnehmung, des Überlebens und der großen Feier des Daseins.

 

Irgendwo bricht die Pest aus, alle fliehen. Einer kommt ihnen entgegen: der Autor. Der „reist“ nicht etwa schnöde seit Jahrzehnten um den Globus, sondern er hat seinen kompletten Lebensmodus verändert, als er kaum 20 war. Damit verkörpert er eine unbändige Erlebnisgier, Sinnsuche in der Sucht der Sinne: Bilder, Gerüche, Geräusche, Berührungen – mal zärtlich und mal hart.

 

Niemandes Herr, niemandes Knecht, hat er sich aus dem nicht einmal 1.000 Einwohner zählenden Dorfitter in Hessen naiv in die Welt geworfen, hat sich Situationen überlassen, die uns gruselig kitzeln und auch verlocken: zu etwas mehr Mut, unseren eigenen Weg zu gehen. Einfach losfahren, rauskommen aus dem Alltagstrott, Aufbruch.

 

Lassen Sie sich inspirieren, wagen Sie den Sprung! Oder bestaunen Sie wenigstens, wie Timmerberg immer wieder losmarschiert, um gegen das Schicksal zu rebellieren, indem er sich ihm hingibt, egal wie es sich ihm darbietet.

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