Worum es mir bei BuzzNews geht: Buchtipps zu Lebensthemen und philosophischen Inspirationen - Blogparade

Anika und Patrizia haben unter #wirbloggenbücher eine nette kleine Blogparade ins Leben gerufen, die einen immensen Erfolg verzeichnet. Vorläufer war ein analoger Hashtag für Booktuber. Die 3 Pflichtfragen, die sie uns Buchbloggern stellten, will ich im Folgenden beantworten. Außerdem eine Kür-Frage: Tipps für einen eigenen Buchblog.

1. Was Buchbloggen für mich bedeutet

Meinen Buchtipp-Blog BuzzNews, den dazugehörigen Booktube auf Youtube, den E-Mail-Newsletter und die kostenlose persönliche Buch-Beratung verstehe ich als Dienst für den Leser. Er soll hier schnell und einfach gute Bücher finden zu interessanten Themen, die ihn bewegen. Sowohl Neuerscheinungen als auch Bestseller und Geheimtipps deckt der Blog ab. Dabei beantworte ich eine Frage: Was hat das jeweilige Buch mit dem Leben der Menschen zu tun – wer sollte es also weshalb lesen?

2. Wie ich zum Buchbloggen gekommen bin

Nachdem die wöchentliche Kolumne in einer lokalen Tageszeitung, die ich jahrelang schrieb, endete, hatte ich Zeit, meinen bis dahin vagen Wunsch, etwas im Netz zu machen, intensiver zu verfolgen.


Nach längerem Probieren, einer Beobachtung anderer digitaler Projekte und ehrlicher Selbstreflexion entschied ich mich dann dafür, persönliche Buchtipps zu Lebensthemen und philosophischen Inspirationen zu geben.

3. Welche Berührungsängste ich hatte

Inhaltlich fühlte ich mich der Aufgabe gewachsen, aber ob ich die notwendige Regelmäßigkeit einhalten würde, musste getestet werden. Außerdem hatte ich Respekt vor den technischen und rechtlichen Anforderungen. Technisch habe ich mit Jimdo für die Website und MailChimp für den Newsletter sehr einfache und ganz schöne Lösungen gefunden, die viel bieten und wenig bis nichts kosten.


Rechtlich war dann doch Einiges zu klären: Urheber- und Zitatrecht für Texte und Bilder, Impressumspflicht, Datenschutz, Kennzeichnungspflicht für Bilder, Vertragliches bei Partnerprogrammen etc.


Tja, und dann stellten sich noch die eigentlichen Fragen: Wie will ich bloggen? Was ist nützlich für den Leser, was nicht? Was ist mit SEO? Welche Kanäle will ich wie nutzen? Was macht mir dauerhaft Spaß? Was soll das eigentlich alles?

4. Tipps für neue Buchblogger

Fokussiert beim Denken und Texten eure Leser, nicht euch selbst. Das Attraktive an Blogs ist zwar die authentische Persönlichkeit der Autoren. Das heißt aber nicht, dass der Besucher eurer Website alles von euch wissen will, und auch nicht, dass er in erster Linie etwas über euch wissen will. Erst kommt das Buch. Garniert eure Artikel aber dann mit Persönlichem.


Versucht euch einen Überblick über die deutschen Buchblogs zu verschaffen, übernehmt das zu euch passende Gute, aber findet euer eigenes Ding, grenzt euch irgendwie zum Nutzen für eure Leser ab.


Vernetzt euch mit Buchbloggern. Fragt euch: Was kann ich für die anderen tun? Bietet eure Unterstützung an, helft anderen. Dann kriegt ihr auch etwas zurück. Am Anfang des Erfolges, nicht nur beim Buchbloggen, steht, glaube ich, das Geben.

Teilt das doch ruhig mal mit anderen!

Mehr darüber, was ich hier tue, wie ich drauf gekommen bin und worum es geht, findet ihr hier.


Außerdem: Ein Longform-Artikel, wie ihr über 6 verschiedene Wege passende Buchtipps im Netz finden könnt.

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Kommentare: 2
  • #1

    Tanja (Mittwoch, 19 August 2015 10:57)

    Hi,
    weil du erwähntest, du warst zuvor als Kolumnenschreiber für die Tageszeitung warst: Ich frag mich grad ganz neugierig, ob es da auch schon "buchig" zuging oder ob da doch noch ganz andere Themen im Mittelpunkt standen?

    LG,
    Tanja

  • #2

    Alex (Donnerstag, 20 August 2015 10:22)

    Hi Tanja, vielen Dank für deinen Kommentar und dein Interesse, Neugier ist ne Tugend!

    Bücher waren am Rande ab und an Thema, aus Büchern bezogenes Wissen schon häufiger, da es häufig um "Fragen des Lebens" allgemein ging. Aber eben auch um persönliche Erlebnisse und Reflexionen - typisch Kolumne eben.

    Woher rührt denn dein Interesse?