Frau, Arbeit, Anerkennung seiner Kinder: Der Mann in diesem Buchtipp muss erst alles verlieren, um sein Leben wiederzufinden

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Buchtipp Grégoire Delacourt: Wir sahen nur das Glück

In Grègore Delacourts Roman „Wir sahen nur das Glück“ muss ein Mann, der in seinem Job für eine Versicherung den Wert eines Menschenlebens abschätzt, sein eigenes Leben neu bewerten.


Rosig sieht das nicht aus: Frau weg, Arbeit weg, Kinder stoßen ihn vom Sockel. Er war gegenüber seinen Kindern und seiner Frau nicht besser als sein eigener Vater, das ist die schmerzliche Einsicht.


Er ist ganz unten – aber er erkennt, wie das Leben dennoch glücklich gelebt werden kann.


Manchmal liegt im Verlust der Einstieg in eine Selbstreflexion, die schon viel früher hätte einsetzen sollen. Aber es ist nicht zu spät.

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