ETF-Weltportfolio: So viel investierst du in die einzelnen Regionen

Weltportfolios gibt es viele. Für meine Variante aus 3 ETFs mit 50% im MSCI World, 20 % im MSCI World Small Cap und 30 % im MSCI Emerging Markets IMI zeige ich im Folgenden die ungefähre Gewichtung der einzelnen Länder.

Der Anteil der einzelnen Regionen am ETF-Depot

Da sich die Anteile der einzelnen Regionen stetig verändert, kann die Liste hier nur eine Momentaufnahme sein. Gewichtungen verschieben sich in den (marktkapitalisiert gewichteten) Indizes/ETFs vor allem durch unterschiedliche Kursentwicklungen und Veränderungen der Länder-Zusammensetzung.

 

Daher habe ich die Werte grob gerundet. Sie geben einen guten Eindruck über die Größenordnungen.

 

Hier noch einmal das Portfolio, über das ich in dieser Artikelserie mehr geschrieben habe:

 

50 %: iShares Core MSCI World

20 %: iShares MSCI World Small Cap

30 %: iShares Core MSCI Emerging Markets IMI

 

So sieht dessen regionale Gewichtung aus:

Region Anteil am ETF-Depot
USA 45 %
China 12 %
Japan 6,4 %
Südkorea 4,3 %
Vereinigtes Königreich 3,7 %
Indien 2,5 %
Kanada 2,2 %
Frankreich 2,1 %
Schweiz 2,1 %
Deutschland 2,1 %
Australien 1,8 %
Brasilien 1,8 %
Südafrika 1,4 %
Schweden 1,2 %
Russland 1 %
Niederlande 0,8 %
Saudi-Arabien 0,7 %
Hong Kong 0,7 %
Thailand 0,6 %
Mexiko 0,6 %
Malaysia 0,5 %
Indonesien 0,5 %
Cash und/oder Derivate 0,6 %
Other 5,4 %

In der Tabelle sind nur 22 der insgesamt 49 Industrie- und Schwellenländer genannt. Die restlichen 27 verbergen sich in der Position "Other". Nicht einmal die Hälfte aller Regionen bewegen demnach fast 95 % des Depots. Deutlich über die Hälfte des Vermögens liegt in den USA und China. Die übrigen gut 40 % umfassen die restlichen 47 Länder mit recht schnell absteigender Tendenz.

 

Man kann von einem Klumpenrisiko USA sprechen, jedoch liegt ihr Anteil in fast gleichem Abstand zu dem, der nach Marktkapitalisierung gerechtfertigt wäre, und dem, der ihrem Beitrag zum Welt-BIP entsprechen würde. Ich persönlich empfinde das als ausreichende Einhegung der USA-Dominanz. Wer ihren Anteil aber noch weiter absenken will, kann einen Europa-ETF ergänzen. Das allerdings erhöht die Komplexität des Portfolios beim Rebalancing.

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