Regionalkrimi aus Niedersachsen mit viel Humor: Roman "Flammen über Verden"

Regionalkrimi "Flammen über Verden"
Kriminalroman "Flammen über Verden"

Zunächst hatte ich den Protagonisten Ben - aber jahrelang keine Geschichte.

 

Dann brannte in meiner niedersächsischen Heimatstadt Verden/Aller die international berühmte Geistervilla unter ungeklärten Umständen spektakulär ab.

 

Ich las die Berichte und dachte: "Flammen über Verden".

 

So wurde der Titel geboren. Ab dem Moment entstanden die Ideen und ich begann mit der Ausarbeitung. Jetzt ist der Roman erschienen, ein Regionalkrimi. Und darum geht es:

 

Markus Voss, ein Verdener Antiquitätenhändler, ist ermordet worden. Journalist Ben, aus der Stadt stammend, aber schon länger weggezogen, will darüber berichten. Deshalb trifft er nach vielen Jahren Laura, eine frühere Klassenkameradin und heutige Polizistin, die für den Fall zuständig ist.

 

Was hatte Voss zu verbergen? Und welche Rolle spielt eine verfallene Geistervilla? Gemeinsam lüften die beiden die dunklen Geheimnisse der örtlichen Upperclass.

 

Dabei erinnern sie sich an ihre intensive Jugend und stellen fest: Sie fühlen sich immer noch zueinander hingezogen. Was zu weiteren Verwicklungen führt.

 

Ein kurzweiliges, spannendes Lesevergnügen mit viel Lokalkolorit und einem unvergesslichen Ermittlerduo!

Regionalkrimi aus Niedersachsen mit Humor: Flammen über Verden
Regionalkrimi aus Niedersachsen mit Humor: Flammen über Verden

Verden/Aller und Hassel/Weser in Niedersachsen sind die Schauplätze dieses humorvollen Regiokrimis

Im Folgenden gebe ich dir ein paar Hintergründe zu meinem Regionalkrimi, der in Niedersachsen spielt, unterhalb von Bremen.

Meine Heimat, ein Mord und die Geistervilla: Warum ich „Flammen über Verden“ geschrieben habe

Obwohl ich schon seit vielen Jahren in Hamburg lebe und dort in der Kommunikationsbranche arbeite, sind meine Wurzeln in Verden und Hassel fest verankert. Wenn ich heute durch meine alte Heimat fahre, fallen mir die Veränderungen sofort auf – wie meine alte Grundschule, die nun anders genutzt wird –, aber das meiste bleibt für mich unvergänglich, wie etwa das Domgymnasium. Diese Verbundenheit war der Treibstoff für mein Herzensprojekt: meinen ersten Kriminalroman.

Der Funke der Inspiration

Die Idee zu „Flammen über Verden“ kam mir nicht einfach so am Schreibtisch. Ein echter Schlüsselmoment war, wie oben schon genannt, der Brand der bekannten „Geistervilla“ vor zwei Jahren. Dieses Ereignis entzündete meine Kreativität, und der Titel stand sofort fest. Ich wollte der Region und einer bestimmten Ära ein literarisches Denkmal setzen. Für mich ist das Schreiben eines Krimis übrigens die sozialverträglichste Methode, um einen Mord zu begehen.

Zwischen Fiktion und eigener Identität

Mein Protagonist Ben ist mir gar nicht so unähnlich – wir tragen sogar die gleiche Jacke. Überhaupt steckt in Ben und seiner Partnerin Laura viel von mir selbst und meinen eigenen Erinnerungen. In meinem Buch kehrt Ben als Journalist in die Reiterstadt zurück, um über den Tod des Antiquitätenhändlers Markus Voss zu berichten. Dass er dabei auf seine ehemalige Schulfreundin Laura trifft, die nun als Polizistin den Fall leitet, sorgt für ordentlich Zündstoff. Die beiden sind für mich ein unvergessliches Duo, deren „verrückte“ Beziehung weit über die Ermittlungen hinausgeht und Themen wie Treue und Verrat berührt.

Echte Schauplätze für echte Spannung

Mir war es wichtig, dass die Leser meine Heimat hautnah erleben können. Deshalb führt die Spur meine Protagonisten an reale Orte: Sie spazieren an der Aller entlang, essen im „Portofino“ oder sitzen auf einer Bank an der Reeperbahn. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, verleiht dieses Lokalkolorit dem klassischen „Whodunit“-Rätsel eine ganz besondere Tiefe.

Mehr als nur ein Krimi: Nostalgie und Zeitgeist

Neben der Spannung wollte ich auch gesellschaftliche Phänomene wie den aktuellen Fitness-Wahn mit einem Augenzwinkern kommentieren. Gleichzeitig ist der Roman eine Reise zurück in unsere „wilde Jugend“. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir als Kinder ohne Handys stundenlang im Bundeswehrwald verschwanden und uns an alten Bunkern die Köpfe blutig stießen – eine Autonomie, die Jugendlichen heute oft fehlt.

Der Weg zum fertigen Buch

Der Schreibprozess war für mich ein echtes Sinnprojekt, das nicht immer einfach war. Jede Seite musste mühsam gefüllt werden, wobei mir moderne Technik half, die Struktur und den Plot präzise zu entwerfen. Da ich nicht vom Schreiben leben muss, konnte ich mir die Freiheit nehmen, das Buch im Selbstverlag zu veröffentlichen und genau die Geschichte zu erzählen, die mir am Herzen lag. Es ist ein Werk für alle, die eine Mischung aus Spannung, Humor und einer Prise Philosophie schätzen.